| Radon (ein strahlendes Thema)
…ist ein natürliches Produkt
aus dem Baugrund.
Radon entsteht beim Zerfall von Radium. Das Radongas steigt in feinsten
Poren und Spalten, aber auch in Karst- und Höhlengebieten,
zur Oberfläche auf.
…findet den Weg ins Haus.
Jedes Haus ist mit dem Baugrund in Kontakt. Risse und Fugen in Böden
und Wänden, Rohr- und Leitungsdurchführungen, Naturkellerböden
sind alles undichte Stellen, welche durchlässig für Radon
sind. Durch die steigende warme Luft im Haus, bildet sich ein geringer
Sog, der das Radon aus dem Keller in die Wohnräume transportiert.
…ist in Wohn- und Aufenthaltsräumen
gesundheitsschädlich.
Radongas ist geruch- und geschmacklos. Es ist weder giftig noch
explosiv. Aber Radonatome zerfallen in radioaktive Elemente, welche
durch die Atemluft in die Lunge gelangen und dort das Gewebe bestrahlen.
Dies kann zu Lungenkrebs führen. Radon und seine Zerfallprodukte
sind für 40% der Strahlung verantwortlich, der wir ausgesetzt
sind. Der Zusammenhang von Radongaskonzentration und Lungenkrebsrisiko
wurde ausführlich untersucht und nachgewiesen. Gemäss
einer Studie der Universität Hannover sterben in der Schweiz
jedes Jahr 240 Personen wegen zu hohen Radongaskonzentrationen an
Lungenkrebs. Im Freien ist das Radongas ungefährlich, da es
nur in sehr geringen Konzentrationen vorkommt.

...kann gemessen werden.
Die Radongaskonzentrationen können in Gebäuden mit einfachen
Geräten gemessen werden. Es gibt Grenzwerte, welche vom Bundesamt
für Gesundheit angegeben werden. Liegt die Konzentration
über 400 Bq/m3 werden einfache bauliche Massnahmen empfohlen.
Liegt sie sogar über 1000 Bq/m3 so muss der Hauseigentümer
das Gebäude sanieren (Strahlenschutz-Verordnung).
...kann an allen
Orten vorkommen.
Für 95% aller Häuser liegt die Radonkonzentration
unter dem Richtwert von 400 Bq/m3. Al-lerdings wird davon ausgegangen,
dass in 1% aller Gebäude der Grenzwert von 1000 Bq/m3 überschritten
wird. Je nach Geologie schwankt auch das Radonrisiko. Besonders
hohe Radonwerte wurden im westlichen Jura sowie im Graubünden
und Tessin gefunden. Aber auch im Mittelland wurden Grenzwertüberschreitungen
gemessen. |
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Gegen Radon
kann man sich schützen.
Sofortmassnahme:
Durch Querlüften (Durchzug) gelangt radonbelastete Luft schneller
ins Freie. Der Wärmeverlust wird dadurch aber massiv erhöht.
Die Massnahme ist darum nur temporärer Natur.
Sanierung:
Falls die Grenzwerte überschritten werden gilt es durch bauliche
Massnahmen die Radon-konzentration unter 400 Bq/m3 zu senken. Grundsätzlich
gilt: Ein gut abgedichteter Keller ist ein guter Schutz gegen Radon.
Bei der Sika
Schweiz AG sind sie mit diesem Anliegen richtig. Das Abdichten
von Gebäuden ist eine unserer Kernkompetenzen.
- Abdichten von Rissen, Fugen und Leitungseinführungen in
Böden und Wänden.
- Abdichtung von Wänden, Naturböden und Decken zwischen
Keller und Erdgeschoss.
Aber auch Foamglas
hat eine Lösung bereit: Eine Bodendämmung mit FOAMGLAS
® bildet zusätzlich eine undurchdringliche Radonsperre.
(Siehe auch FOAMGLAS ® Bauratgeber der Pittsburgh Corning (Schweiz)
AG Nr. 6 „Radon - die unsichtbare Gefahr aus dem Boden“).
Bei sehr hohen Radonbelastungen genügen reine Abdichtungsmassnahmen
nicht mehr. Die radonhaltige Luft muss mit einem Ventilator, am
besten mit Wärmetauscher, zusätzlich abgeführt werden. |